Skoda Yeti – Ein Monster zum liebhaben

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Nebel, graue Suppe und kalt ist mir auch. Weihnachten steht vor der Türe und ich sehe einen Yeti. Zum Glück ist es ein Skoda und kein behaarter Bergbewohner. Wir nehmen einmal das neue ap Gewindefahrwerk zum Anlass, um für den ap Blog den beliebten Kompakt-SUV etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Deswegen darf ich heute das handzahme Monster aus dem Volkswagenkonzern eine Runde ausführen.

Im manchmal schon etwas unübersichtlichen Wust der SUV Angebote gibt es einige wenige bezahlbare Konstanten. Der Skoda Yeti hat sich seit seinem Erscheinen 2009 zu eben so einer festen Größe auf dem SUV Markt entwickelt. Mehrere Facelifts, zahlreiche Motorenangebote, kompakte Außenmaße und der Ruf zuverlässige VW Technik mit großem Preisvorteil zu bieten, lockt die Kunden in Massen und dies nicht ohne Grund. Das aktuelle Modell gibt es schon ab 19.900 Euro. Mein Testwagen aus dem Jahr 2012 steht beim autopark-emmering.de und ist dort schon für 10.890 Euro zu haben.

Ersteindruck
Mein Yeti hat etwas über 100.000 km auf der Uhr, sieht aber aus wie aus Liebhaberhand. Das spricht nicht nur für den Vorbesitzer, sondern auch für die Verarbeitung des Wagens. Wenn man einmal über das im VW Konzern gerne verwendete, etwas nüchterne Design im Innenraum hinwegsieht, muss man sagen, alles wirkt frisch und neu. Nichts knarzt und nervt, die Sitze sind immer noch gut gepolstert, das Plastik ist jetzt auch nicht mehr oder weniger hübsch als vor 4 Jahren, die Teppiche sind unverbraucht und flauschig, Knöpfe und Hebel sind nicht abgegriffen. Schon eines der großen Automagazine Deutschlands hat dem Yeti 2012 im 100.000 km Dauertest attestiert, dass er sich kaum Schwächen leistet.

Unterwegs im Münchner Umland
Der Wagen ist mit dem 1.4 Liter Benzinmotor mit 122 PS, Vorderradantrieb und dem 6-Gang Schaltgetriebe ausgestattet. Ich bin ja nun weder der größte SUV Fan und schon gar kein großer Fan von SUV`s mit Handschalter, aber gerade weil der Wagen doch recht kompakt ist machen die 122 PS mit der manuellen 6-Gang Box durchaus Laune. Die zehneinhalb Sekunden von 0-100 km/h im Prospekt glaube ich jedenfalls unbesehen. Trotz Kaltstart, kaltem Wetter und Probefahrtstimmung meinerseits hält sich auch der Verbrauch mit 7,9 Litern in Grenzen. Die Rundumsicht finde ich gut, die Sitzposition ist auch für große Menschen in Ordnung und das Lenkverhalten ist an deutsche Straßen angepasst. In kurzen Worten – den Skoda kann man mögen.

Was mir sonst so aufgefallen ist
Die 405 Liter Kofferraumvolumen werden in manchen Tests bemängelt, aber man darf nicht vergessen, dass der Wagen nur 4,22 Meter lang ist und wer in der Innenstadt noch parken möchte, der muss halt auch Kompromisse machen. Außerdem kann man ja das hintere Gestühl bei Bedarf wegklappen. Natürlich gäbe es den Yeti auch noch mit Allradantrieb, aber je nach Einsatzzweck würde ich sagen – kann man, aber muss man nicht.

Der Testwagen & das Fahrwerk
Die Testwagenausstattung mit CD-Spieler, Nebelscheinwerfer, Einparkhilfe hinten, Fensterheber vorne, Klimaanlage und Servolenkung ist nicht übermäßig üppig aber für viele Interessenten sicherlich ausreichend und die 17 Zoll Alus sind für mich ein echtes Plus und in jedem Fall ein Blickfang. Wer sich also jetzt einen Yeti anschaffen möchte und die kompakte Spritzigkeit des kleinen SUV noch ein bisschen steigern möchte, für den haben wir gute Nachrichten: Wir bieten ab sofort für alle Yeti-Modelle mit Frontantrieb ein Gewindefahrwerk an, das an beiden Achsen eine millimetergenaue Tieferlegung von 45 – 85 mm erlaubt. Nach dem Einbau reagiert der Yeti direkt auf Lenkbewegungen, fährt spurtreuer und überzeugt auch durch einen ausreichenden Restkomfort. Das ap Gewindefahrwerk gibt es im Onlineshop für günstige 659,00 Euro.

Text: Andreas Leffler
Bilder: Andreas Leffler

09. Dezember 2016