50 Jahre SEMA Las Vegas – Tag 4

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Heute war der letzte Tag der SEMA Show in Las Vegas. So schnell vergehen die Tage auf der größten Automobil und Tuningmesse der Welt. Die Köpfe rauchen vor lauter Eindrücke und auch Informationen über Fahrzeuge, Hersteller und Teile. Für uns ging es an diesem letzten Tag in die kleinste Halle die North Hall. Hier versammelten sich Aussteller aller Art. Bei einem Großteil der Aussteller drehte sich alles rund ums Thema Autos auseinander bauen, lackieren und wieder zusammenbauen. Hier waren die großen Werkstattausstatter zu Hause. Man konnte verschiedenste Hebebühnen und Arbeitsmaschinen begutachten. Wer sich einen kleinen Car Part schnell fräsen lassen wollte, konnte sich hier bei einigen der Gerätehersteller anstellen.

Direkt nebenan war es möglich, wenn man den wollte auch gleich das passende Werkstattmobiliar mitzunehmen, von kleinen Schubladen über Schrauber-Hocker bis zu ganzen Schranksystemen. Wer etwas Zeit hatte konnte sich bei den Ständen der Lackierer und Airbrusher die Arbeiten genauer ansehen. Hier wurde erklärt wie eine Lackierkammer oder auch eine Spritzpistole funktioniert. Wer ganz mutig war konnte sich auch einmal selbst als Airbrusher oder Pinstripper versuchen. Es waren einige sehr schöne Beispiele an Lackkunst und verschiedensten Lacken zu sehen. Der farbenfrohe Lack muss natürlich auch speziell gepflegt werden. Hier konnte man sich von der Putz und Shine Kraft bei Wizards überzeugen und dann beim Deutschen Hersteller Sonax etwas heimisch fühlen.

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Auf der SEMA war Sonax nur sehr klein vertreten. Das Ziel war es, aus der Masse herauszustechen und mit den typisch deutschen Bezeichnungen auf den Etiketten zu punkten. Es war im ersten Moment etwas verwirrend in Amerika so etwas wie „Insektenreiniger“ zu lesen. Den Amerikanern schien es jedoch zu gefallen wenn man all die Besucher bei einem Produkttest beobachtete.3M

Wer sich nicht für Lack interessiert sondern sich eher für Folie und deren verschiedenste Arten begeistert war in dieser Halle auch gerne gesehen. Lange Zeit war Folie unbeliebt bei den amerikanischen Fans. Nun erobert auch diese den Kontinent. Bei 3M konnte man die klassischen Folien in verschiedensten Farben sehen und auch selbst Kleinteile Probe folieren. Die in Deutschland so beliebte Carbonfolie haben wir auf der Sema nicht gesehen.  Sehr beliebt bei den Foliendesigns waren die Digitaldruck Folien. Hier konnte man sich Wunschmotive komplett ausdrucken lassen und so sein Auto in einem großflächigen Stück folieren.

Wenn ein Auto von außen gut aussieht muss es natürlich auch von innen etwas her machen.

Eine Vielzahl von Sattlern zeigten ihre teilweise sehr detailreichen Arbeiten. Hier konnte man nicht nur Sitze neu beziehen lassen sondern auch alle möglichen mit lederüberzogene Teile bestaunen.

Wer noch den passenden Sound im Auto suchte konnte sich bei Rockford vom Bass den Rücken massieren lassen. In den Ausstellungsfahrzeugen vom Kleinwagen bis hin zum SUV konnte man Probesitzen und Probehören soweit man den sehr lauten Sound im Innenraum noch genießen konnte.  Noch mehr technisches Spielzeug fand man natürlich in dieser Halle. An einem Tesla der von Unplugged  Perfomance bzw. Bulletproof umgebaut wurde konnte man ein raffiniertes Rückfahrkamera System bestaunen. Die Kamera war fast unsichtbar ins Heck eingelassen und auf dem I Pad konnte man in hochauflösender Bildqualität alles sehen was hinter dem Tesla passierte.

Früher als die letzten Tage verließen wir die Hallen um uns im Außenbereich einen der begehrten Tribünenplätze für den Sema Cruise zu sichern um eine perfekte  Aussicht zu haben. Zum Sema Cruise und der Sema Ignited mehr im nächsten Bericht.

Text: Import Society
Bilder: Import Society

16. November 2016