Der Alfa Romeo 159 – Sportliches Herz trifft stil- und kurvensicheres Fahrwerk

Unter dem Motto „Tief mit Stil“ präsentiert ap Sportfahrwerke das brandneue Gewindefahrwerk für den Alfa 159. Doch ehe wir uns mit dem Thema „Fahrwerk“ beschäftigen möchte ich euch den Alfa selbst ein wenig näher vorstellen. Cuore Sportivo, bella Macchina, was ist nicht alles schon über Alfa gesagt und gedichtet worden. Für mich persönlich ist Alfa eine der wenigen Marken die sich aufs Beste vom automobilen Einerlei abhebt. Spaltmaße, ein Literchen zu viel Verbrauch, billiger Plastikschalter, weniger Kofferraum als die Konkurrenz? Wen interessiert es? Ich sehe nur Stil und Eleganz, rieche italienisches Designerleder und das Mittelmeer und dann schalte ich das Radio an und Eros Ramazotti zaubert mich hinfort in eines bessere Welt, vom grauen Vorstadtdschungel auf eine kurvige Bergstraße durch die Olivenhaine der Toskana. Schlüssel einstecken, Start-Knopf drücken und ignition

Bevor ich nun ganz abhebe, zurück in die Realität und zu den harten Fakten: Der Mittelklassewagen wurde von 2005 bis 2011 gebaut. Kunden hatten die Wahl zwischen zahlreichen Diesel- und Benzinmotoren sowie zwischen Kombi und Limousine. Wie jeder Wagen der gegen Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse antreten will, musste sich auch der Alfa einiges einfallen lassen, um der Premium-Konkurrenz die Kundschaft abzujagen. Über die Jahre wartete er deshalb mit 13 Motorisierungen auf, deren Spitze durch einen etwas durstigen 3,2 Liter Motor mit 260 PS markiert wurde. Doch im Alfa 159 lässt es sich sicherlich auch mit den Diesel- und den kleineren Benzinmotoren stilvoll reisen. Um selbiges zu beweisen habe ich mir erst einmal einen Testwagen organisiert.

Till Rosenkranz, bekannter Oldtimerauktionator, Eigentümer von http://www.trendy-car-outlet.de und der Oldtimer Boutique im bayerischen Kissing war so nett mir auszuhelfen. Er stellte mir einen von Autopflege Bayern frisch aufbereiteten 159 mit dem 1.9 JTS Motor zur Verfügung und ich freute mich auf den Ausflug.

Als Testwagen erwartet mich eine Limousine von 2006 mit 94.990 km auf der Uhr. Das „Rosso rubino metallic“ funkelt in der Frühlingssonne und auch das „Poltrona Frau“ Leder in schwarz wirkt deutlich jünger als vermutet. Erster Eindruck – sehr hübsch. Das Ganze gibt es für 7899 Euro. Da sind wir auch gleich beim ersten großen Vorteil des 159. Seit er 2011 ausgelaufen ist sind die Preise nicht gerade stabil geblieben. Das bedeutet man bekommt in jedem Fall viel Auto fürs Geld.

Die Fahrerposition wirkt für mich mit knapp zwei Metern Körpergröße ein wenig eng, aber seltsamerweise stoße ich weder mit Kopf oder Knien irgendwo an. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase gefällt es mir dann plötzlich ganz gut hinter dem fahrerorientierten Cockpit. Die immer noch straffen Ledersitze tun ihr übriges und auch die Armaturen sehen noch recht zeitgemäß und gepflegt aus. Auf der Fahrt zeigt der Wagen dann weitere Stärken. Er wirkt irgendwie kleiner und handlicher als er ist und die 160 PS fühlen sich auch nach ein wenig mehr an, als nach 9,7 Sekunden von 0-100 km/h.

In einer Zeit in der die Autos immer größer und die Parkplätze immer enger werden finde ich handlich jedenfalls gut. Dazu gibt es eine 2-Zonen Klimaautomatik, ein CD Radio mit 8 Lautsprechern und passablem Klang, Sitzheizung, Tempomat, elektrische Sitze, Parksensoren hinten und eine Radiobedienung am Lenkrad on top. Viel Luxus für wenig Bares also und die serienmäßigen 17 Zöller sind so schlecht auch nicht.

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In jedem Fall bietet sich der Alfa 159 für Tuningfreunde geradezu an. Ein sportliche elegantes Fahrzeug mit einem guten Namen, schönen Linien und einer gewissen zeitlosen Eleganz für ein übersichtliches Budget. Leider gehen die „schönen Italienerinnen“ im Tuningmarkt oftmals ein wenig unter, im Dschungel der einheimischen Modelle. Deshalb bietet ap Sportfahrwerke jetzt ein Gewindefahrwerk für den 159 bereits ab 682 Euro. Die dynamische Note des 159 wird damit definitiv nochmals um einiges verbessert. Der Wagen wird deutlich sportlicher und überzeugt mit seinen Handling-Eigenschaften. An der Vorderachse kann direkt am stahlverzinkten Federbein eine stufenlose Tieferlegung von 20 – 50 mm millimetergenau eingestellt werden. Hinten erlaubt das Gewinde am Federbein einen Tieferlegungsbereich von 25 – 55 mm im Rahmen des Teilegutachtens. Genaueres gibt es hierzu in einem extra ap-Blog Bericht http://blog.ap.de/?p=5569

Wer also auf der Suche ist, nach einer sportlichen und schicken Limousine die noch lange nicht aus der Mode sein wird und die darüberhinaus mannigfaltiges Potential für Tuning bietet, der sollte sich den 159 mal genauer anschauen, vielleicht ja sogar genau meinen Testwagen?! Das ap Gewindefahrwerk ist jedenfalls die perfekte Ergänzung für die „wunderschöne Maschine“ mit dem „sportlichen Herz“.

Text: Andreas Leffler
Bilder: Andreas Leffler