SEMA Show Las Vegas 2015

Las Vegas – THE SEMA SHOW 2015

Tag 4

Heute ist leider der letzte Tag der SEMA 2015. Wir freuen uns auf einen weiteren ereignisreichen Tag, sind aber etwas traurig, dass es schon fast wieder vorbei ist. Da wir die Performance Halle leider nicht ganz geschafft hatten geht es heute hier weiter. Bei Cusco stoßen wir auf den neuen Mazda MX5 für den Cusco exklusiv Tuningteile wie z.B. Streben und einen Vollkäfig vorstellt. Der Kleine Roadster ist ein wirklich schöner Flitzer geworden. Mazda hatte ein paar Stände weiter auch einen eigenen großen Stand auf dem der MX5 nochmal anzusehen war. Dieses Mal aber als Konzept Speedster und Spyder. Wir finden alle Varianten sehr gelungen und freuen uns bald einige auf den deutschen Straßen sehen zu können.

Auf der SEMA sind allgemein auch die Autohersteller sehr groß vertreten. Diese zeigen auf den Ständen ihre neusten Modelle die meist erst im folgenden Jahr erscheinen werden und aktuelle Modelle die in der Hauseigenen Tuningwerkstatt verfeinert wurden. Somit zeigte Chevrolet auf dem Stand unter anderem den neuen Camaro SS. Der Bolide ähnelt seinen Vorgängern setzt aber auch deutliche Standpunkte in Sportlichkeit und Ausstattung. Er lädt zum reinsitzen und cruisen ein. Als kleine Besonderheit nahm sich Chevrolet dieses Jahr, das Privileg heraus, dass es nur einen neuen Camaro auf dem gesamten SEMA Gelände gibt. Die Tuner haben im Vorfeld angefragt ob sie ein neues Model zum tunen und ausstellen bekommen könnten, aber Chevrolet lehnte dies ab.

Schräg gegenüber zeigt sich die japanische Marke Toyota von seiner besten Seite. Beim Standkonzept geht es rund um das Thema „Back to the Future“. Mit den Modellen Tacoma und Mirai blickt Toyota in eine sehr interessante Zukunft. Der Tacoma Truck soll an die Designs aus den 80er Jahren erinnern und der Mirai soll als Zukunftsmodel dienen mit innovativer Brennstoffzelltechnik.

Um ein wenig im Oldschool Sektor zu verweilen zeigt TRD die schönsten Modelle aus den 80er und 90er Jahren mit dem Toyota Corolla A86 und den Supras MK3 und MK4. Wunderschöne Klassiker, bei dem jedes Japaner-Fahrer-Herz höher schlug. Wem das immer noch nicht genug war konnte noch den neuen Tundra Truck bestaunen dieser 4X4 Truck nimmt das 4×4 wirklich sehr ernst und zwar mit vier Türen pro Seite, also insgesamt acht Türen. So etwas gibt es auch nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Als einer der Hauptaussteller der SEMA zählt natürlich Ford, das große Außengelände haben wir ja schon erkundet nun schauen wir uns den Stand im inneren der Halle an. Der Stand ist so groß wie beispielsweise der Innenhof der Messe Friedrichshafen oder das Driftgelände der Essen Motorshow. Ford Protzte mit neuen Modellen. Der neue Fiesta ST und Focus ST zogen die Besucher in Massen an. Ein besonderer Magnet war auch noch die Ford Focus RS Ken Block Edition, den es am Ende der SEMA auch noch zu gewinnen gab. Ford setzt mit dem neuen Ford GT Le Male Edition auch neue Maßstäbe. Dieser GT soll am 24 Stunden Rennen teilnehmen und natürlich erfolgreich sein.

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Für den Renneinsatz bzw. für Leistungsstarke Fahrzeuge hat sich Brembo etwas Neues einfallen lassen. Mit dem acht Kolben Aluminium Monoblock. Dieser Bremsblock ist gigantisch und aus einem Block gefertigt, ihn gibt es nicht nur im typischen Brembo Rot sondern auch in Sonderfarben, wie Neongelb. Für diese Neuheit hat Brembo auch den SEMA New Product Award erhalten.

Bevor die SEMA zu Ende ist und es zum großen SEMA Cruise kommt wollen wir noch kurz an den Stand vom Tuning Battleground. Auf dem Weg dorthin laufen wir am Stand von Ceramic Pro vorbei. Auf dem Stand steht ein sehr bekannter Lexus. Dieser Candyrote RC 350 mit Rocketbunny Kit und Vossen Felgen ist sehr bekannt in Amerika, da er zum Team ImportFest gehört. Ein wirklicher Traumwagen und eine ordentliche Tuningarbeit. Beim Tuning Battleground angekommen, kommen wir gerade richtig zur Siegerehrung. In der Endrunde kämpfte ein Nissan 350z und ein Acura TSX um den Sieg. Am Ende gewann der Kanadier Benjamin Tran mit seinem Acura TSX. Somit ist Benjamin Amerikas bester Tuner und wird auf die nachfolgenden Messen in Amerika als Gast eingeladen und bekommt einen großen Sonderbericht im PASMAG Magazin. Das PASMAG Magazin veranstaltet den Tuner Battleground Wettbewerb in Amerika und in Japan. Laut dem Chefredakteur mit dem wir gesprochen haben soll ein Tuner Battleground Wettbewerb auch in Europa in Zukunft geplant sein. Wir sind gespannt.

Als Abschluss der SEMA erfolgt der große Sema Cruise. Dieser ist die Ausfahrt fast aller Fahrzeuge aus dem Messegelände auf eigener Achse. Das Spektakel ist vor ein paar Jahren eher durch eine Sicherhautsauflage entstanden. Die Fahrzeuge sollten nach der Messe so schnell wie möglich und ohne Chaos aus den Hallen gebracht werden damit beim Abbau den Autos und den Personen kein Schaden passieren kann. Somit entstand der einzigartige SEMA Cruise. Um 17.00 Uhr geht pünktlich der SEMA Cruise los. Die SEMA sperrt den Cruiseweg auf dem Gelände ab und die umliegenden Straßen des Convention Centers werden von der Polizei extra abgesperrt bzw. von Verkehrspolizisten geregelt. Ab diesem Zeitpunkt herrscht Ausnahmeregelung für alle Sema Fahrzeuge. Die Polizei ist in dieser Nacht „Protuning“ auch wenn es auf der Straße etwas lauter, bunter und schneller zugeht sind die Polizisten gnädig und verständnisvoll. Die Aussage eines Polizisten hat uns sehr schmunzeln lassen „ It‘s SEMA. It‘s Ok“ Wann sieht man auch schon mal duzende von Hotrods, leuchtende und kunterbunte Trucks und SUV’s und alle möglichen Tuningfahrzeuge auf öffentlichen Straßen fahren. Es ist beeindruckend wenn man an der Ampel einen Ford Raptor mit Bigfootkit neben einer Breitbau S2000 sieht. Oder auf dem „Strip“ ein Liberty Walk R35 gefolgt von einem Liberty Walk Ferrari 458 fahren sieht.

Im Tunnel unter der SEMA röhren die Auspuffanlagen von sämtlichen BMW, Nissan, Chargern usw. Die ganze Stadt ist erfüllt von Motoren und Auspuffgeräuschen und überall sieht man Autos die man sonst nur aus Zeitschriften oder aus dem Fernsehen bzw. Internet kennt. Bei über 140.000 Fachbesuchern und knapp 1000 Autos dauert der SEMA Cruise etwas um die 3 Stunden. Wer danach noch Zeit und Lust hat sollte sich das SEMA Ignited Spektakel nicht entgehen lassen.

SEMA Ignited ist für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigt ca. 500 der SEMA Autos auf einem SEMA Nebengelände. Diese Veranstaltung bietet der Öffentlichkeit und Medien die Aussteller, Fahrzeuge und Händler der Sema zu besuchen und an den Trends und neusten Produkten und Fahrzeugen teilzuhaben. Natürlich ist hier auch ein Rahmenprogramm mit Livemusik und duzenden von Essenständen geboten. Auf der großen Livebühne spielten Stadtbekannte Bands und der Battle oft the Builder Sieger wurde hier gekürt. Zusätzlich gab es noch einen großen Driftplatz an dem die Formula D Drifter Dai Yoshihara, Odi Bakchis, Mike Whiddett, Mike Essa , Alex Heilbrunn, Robbie Nishida, Daigo Saito und Dean Kearney ihre Runden drehten. Die Drifter battelten sich auf höchstem Niveau und zeigten den Zuschauern fast perfekte Twinbattels. Für Aufsehen sorgte ein kleiner Einschlag in der Mauer der vermutlich Punktabzug in der Wertung gab. Diese Driftveranstaltung galt als offizelle Formula D Veranstaltung. Wir hoffen das der deutsche Driftsport eines Tages genauso anerkannt wird wie in den USA oder Japan!


Las Vegas – THE SEMA SHOW 2015

Tag 3

Bevor wir in die Performance Halle gehen, nutzen wir den heutigen strahlenden Sonnenschein und statten WestCoastCustoms einen Besuch ab.

Vor Beginn der Sema wurde groß das West Coast Customs Experience powered by Toyota angekündigt. Hierbei konnten sich Amateur Schrauber und Tuner bewerben und mit den “King s of customs” zusammen vier Toyotas gegen die Uhr individuell gestalten. Auf dem Stand von DrivingLine konnte man die Arbeit von Sung Kang bestaunen.

Er ist uns allen wohl besser unter dem Namen “Han” aus Tokyo Drift bekannt. Sein Datsun 240 Fairlady sorgte im Vorfeld schon für mächtigen Wirbel bei den weltweiten Fans.

Datsun 240 Fairlady

Datsun 240 Fairlady

In Zusammenarbeit mit GREDDY wurde die Lady komplett neu aufgebaut und mit einem extra konzipierten Rocket Bunny Kit veredelt. Dank des GREDDY Fahrwerkes und den Volk Racing Felgen steht der Datsun einfach nur perfekt da. Wir sagen Hut ab vor dieser Bemerkenswerten Tuning Leistung.

Nun geht es los in die “Performance Hall”. Hier könnten wir euch mit Informationen und Erlebnissen überfluten, da wir das nicht wollen gibt es nur ein paar Ausschnitte aus der Halle. Als ersten großen Stand in der Halle sieht man Lexus, die den Rennwagen GT3 vom VLN Lauf ausstellten. Zusätzlich konnte man auch die Neuheiten aus dem Hause Lexus bestaunen. Der RCF mit RocketBunny Kit V2 und die kleinen Lexen RC 200T und IS 200T. Diese beiden wurden noch extra von Seibon mit viel Carbon veredelt.

Neben an am Stand von AccuAir wurde der Ford GT GM von Gas Monkey Garage ausgestellt. Viele kennen die verrückten Affen bestimmt aus der Serie Fast n’ Loud auf DMAX.

Hinter der Performance Halle ist noch ein kleines Außengelände. Hier hat Toyo Tires ein exklusives Areal. Hier wird geprotzt und nicht gekleckert. Hier stehen seltene und außergewöhnliche Fahrzeuge aus der Automobil und Tuningbranche. Dieses versteckte Areal ist ein kleiner Geheimtipp für alle die etwas noch bemerkenswerteres auf der Sema sehen wollen.

Wieder zurück in der Halle sind wir umgeben von Ständen an denen das Restauration und Oldschool Ami Herz höher schlägt. Hier gibt es alles was man zum restaurierender alten Amerikaner braucht. Von Schrauben über Retro Radios bis hin zu kompletten lizensierten Chassis. Die Aussteller wie zum Beispiel Borg Warner, Seibon, HKS, Ölins, BC Racing und Race batteln sind vor Ort mit bemerkenswerten Ständen und highclass Fahrzeugen. Am Stand von Honda war ein großer Menschenauflauf im Acura Bereich wurde der neue NSX ausgestellt. Der neue NSX ist dem Ur NSX als Nachfolger würdig.

Kurz vor Ende des dritten Sema Tages trafen wir am Garrett Stand auf Sidney Hoffmann der gerade für eins seiner Videos den Drifter MadMike interviewte. MadMike erzähle stolz von seinem Mazda MX5 mit Wankelmotor mit standfesten 1200 PS. Leider sind wir mit der Performance Hall nicht ganz fertig geworden, daher seid gespannt es geht weiter.


Las Vegas – THE SEMA SHOW 2015

Tag 2

Es gibt in Las Vegas sehr wenige Tage an denen es regnet und wir haben einen davon erwischt. Es war so ein richtig schöner kalter Dauerregen. Von so etwas lassen wir uns aber nicht abschrecken. Wir stürmten voller Elan die “Global tires & wheels” Halle.

Hier schlägt das Herz eines jeden Felgenliebhabers bis zum Hals. Es gibt Felgen in alle möglichen Farben, Designs, Größen und Tiefen. Diesjähriger Trend auf der Sema sind eloxierte Felgen und seidenmatte Felgen. Aber am Ende sind alle Felgen doch nur rund und die kleinen Felgenhersteller haben ähnliche Designs wie die großen und namhaften Felgenhersteller.

Die einzige Ausnahme sind hierbei Hersteller von Motorrad Felgen. Hier gibt es nichts was es nicht gibt. Man kann sich für sein Motorrad zweifarbig eloxierte Spinnerfelgen, bei denen man noch selbst die Abstände einstellen kann ordern. Bei den Reifen ist es ähnlich.

Es gibt Reifen für alle möglichen Fahrzeuge, in allen nur erdenklichen Größen. Den größten Reifen fanden wir am Valvoline Stand in dessen Profil ein Unterarm problemlos Platz hat. Es gibt auch Gummi in verschiedenen Farben. Diese sind bei Driftern sehr begehrt da sie farbigen Rauch erzeugen. Bei einigen Ständen kam von uns die Aussage “wtf solche Namen von Herstellern haben wir noch nie gelesen!” Es waren große Reifen Hersteller natürlich mit atemberaubenden Ständen vor Ort.

Pirelli protzte mit einem Rauh-Welt Porsche und zwei Ferraris. Bei Toyotires stand der Bulletproof BMW Z4 GT Continuum Project. Dieses Auto ist unbeschreiblich. Bulletproof sagt so stellen sich Japaner ein perfekt getuntes deutsches Auto vor. Am Stand von Nitto begeisterte uns ein tolles Design an einem BMW Tourer. Das Design war eine realistisch wirkendes fließend Wasser mit Regentropfen Optik. Ebenfalls ausgefallen waren die Messe Hostessen. Diese waren in edlen langen Abendkleidern am Stand vertreten.

Nicht nur Felgen und Reifen waren in dieser Halle vertreten sondern auch große Tunerschmieden wie Mopar und Nismo. Für alle denen Mopar kein Begriff ist, dass ist einer der größten Tuner in Amerika für die Marken Dodge, Chrysler, Jeep, RAM und Fiat. Mopar hatte einen der größten Stände in dieser Halle, hier konnte man eine virtuelle Testfahrt machen mit hydraulischen Bewegungen und Sound während man selbst in der Dodge Viper sitzt. Am Nismo Stand konnten GTR Fans den neuen GTR R35 Nismo N Attack Package bestaunen.

In der gesamten Halle konnte man Trucks, SUVs Monstertrucks in allen möglichen Größen, Farben, Ausstattungen und Nutzungsmöglichkeiten betrachten. Hierfür gibt es auch dutzende Hersteller für Tuningteile, Sonderausstattungen, Lichter, Jagt und Militärzubehör und sonstiges Nutzungszubehör.

Unser Tageshighlight war das Treffen mit Chris Forsberg. Er stand für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Wir erzählten ihm, dass wir Deutsche sind und er freute sich sehr darüber und erzählte uns von seiner tollen Zeit auf dem Reisbrennen diesen Sommer.

Sein Nissan 370z Nismo ist bis auf den Frontbumper komplett aus Carbon. Das Dach und die Heckklappe sind Custommade der Rest ist von Saibon. Nach dem heutigen Tag reicht es uns auch, die Global tires & wheels Halle ist circa so groß wie die Messe Essen.


Las Vegas – THE SEMA SHOW 2015

Tag 1

Es geht los mit Amerikas größter Händlermesse im Automobil und Tuningsektor. Die Sema ist keine öffentliche Messe, so wie wir es aus Deutschland gewohnt sind. Es sind nur Aussteller, Käufer und Presse erlaubt und zugelassen. Daher sind wir für ap Sportfahrwerke  vor Ort um von den neusten Tuning Trends zu berichten.

Als erstes kamen wir zu den Autos der Optima Ultimate Streetcar Assosiation. Dies ist eine neuere Rennserie mit Optima Batteries als Hauptsponsor. Diese wollen neuen Schwung in den Rennbereich bringen mit außergewöhnlichen Autos und einem Optima TV Programm. Die Autos finden wir sehr bemerkenswert mit einer abwechslungsreichen Auto und Tuning Vielfalt. Am Wochenende nach der Sema liefern sich alle Fahrzeuge ein spannendes Rennen auf dem Las Vegas Speedway.

Das Außengelände der Sema erstrahlt in den zahlreichen bunten Autolacken der Private Car Aussteller. Für diesen Bereich können sich Amerikaner und Kanadier bewerben und die besten und spektakulärsten Autos werden eingeladen. Dabei ist es egal ob man ein neues Model oder ein Oldschool Model fährt oder eben einen Amerikaner, Japaner oder Europäer. Hauptsache es sind Außergewöhnliche Tuningumbauten mit sauberer individueller Arbeit. Des Weiteren gibt es für die Private Car Aussteller ein Interview mit umfangreichen Informationen über das Fahrzeug live fürs Meguiar’s und Sema TV.

Zwischen den Private Cars sind immer wieder kleine oder große Händler oder Sponsoren vertreten. Groß vertreten waren Meguiar’s und Ford mit einem eigenen Drift Areal an dem Ford Racing, Achillis, Rousch und RTR mit vertreten waren. Auch Fahrwerk, Audio und Felgenhersteller waren dazwischen zu finden. Im Zelt der Luxusmarke Asanti waren wir überwältigt von den Designs und Farben. Der Chef von Asanti erzählte uns, dass es zu jedem Satz Felgen die passende Armbanduhr dazugibt.

Ein echter Hotspot auf dem Gelände ist der Wettbewerbsbereich. Hier zeigen junge Leute wieviel fahrzeugtechnisches Handwerk in ihnen steckt. Im Klartext, auf Zeit wird in dreier Gruppen ein Motor komplett auseinander und wieder zusammen geschraubt. Für die Besten winken am Ende schöne Preise.

Zwischen all dem Gewusel hörten wir eine bekannte Deutsche Stimme. Wir erwischten Jean Pierre Kraemer von JP Performance am Ford Racing Stand als er ein neues Video drehte. Er unterbrach gern für uns kurz den Dreh um mit uns ein kurzes Fachgespräch zu halten.
Auf dem zweiten Teil des riesigen Geländes standen riesige SUV, Trucks, Monstertrucks und Strandbuggys. Hierbei hieß es nicht wie tief kann dein Auto sein sondern wie Hoch! Ein regelrechter Wettbewerb höher als die andern zu sein und noch strahlendere Farben an den Achsen, Querlenkern, Trägern usw. zu haben.

Am DUB Stand hatten wir unser persönliches Tageshighlight. Erst trafen wir auf JJ Dubec alias Doczilla mit seinem 458 Ferrari mit Libertywalk Kit. Das ist JJ’s neustes Auto. Der GTR R35 vom letzten Jahr steht in einer der Sema Hallen. Bei einem freundschaftlichen Gespräch erzählte er uns von seinem nächsten Projekt. Wir verraten nur so viel, das Projekt sind zwei mal drei Buchstaben. JJ bedankte sich für das Gespräch und den Support aus Deutschland und schickte uns danach direkt zu Katho, dem Chef und Erfinder der Libertywalk Bodykits.

Wir bekamen persönliche Autogramme und Fotos und wurden Teil der Filmaufnahmen fürs neue Libertywalk Video. Mehr als glücklich machten wir uns auf den Weg zur neuen Performance Halle. In dieser Halle sind neue Produkte und Sema Neulinge vertreten und einige Firmen rund ums Thema Performance. Wie zum Beispiel VIP Modular oder als Deutsche Firma sogar Wagner Tuning. Nach 8 Stunden Sema ist es genug für heute. Das Außengelände ist ca. so groß und weitläufig wie das Tuning World Bodensee Gelände der Messe Friedrichshafen.


Los Angeles – Sunshinefeeling

Los Angeles die Stadt der Blumen und des Sonnenscheins. Wir haben uns zwei Tage in der zweitgrößten Stadt Amerikas getummelt. Wir suchten uns ein kleines Hotel mitten in Downtown. Stay on Main im Fashionviertel. Als kleiner Tipp: In LA lieber ein paar Euro mehr fürs Hotel ausgeben und in einem “besseren” Stadtteil buchen. Unser Hotel war von außen recht hübsch aber bei genauerem Hinsehen und in den Zimmern war es einfach nur runtergerockt und fertig. Nach einem kurzen Power Nap verließen wir das Hotel und stürzten uns mit dem öffentlichen Nahverkehr in das Abenteuer LA. Unseren Mietwagen haben wir am Hotel stehen lasen, da man in LA überall für öffentliche Parkplätze zahlen muss. Das Metro System in La ist abenteuerlich, das U-bahnnetzwerk ist noch nicht ausreichend ausgebaut, es gibt für die ganze Stadt nur 6 Linien. Das Busnetz ist dahingegen deutlich besser.

Endlich am Walk of Fame angekommen waren wir erst mal geflasht von der Umgebung, dem Trubel und der Hitze. Los ging es den Sternen hinterher mit dem Kopf nach unten gerichtet. Vorsicht herrscht da akute Kollisionsgefahr mit anderen Passanten besteht. Auf dem Walk of Fame kann man eine gefühlte Ewigkeit laufen, dort gibt es Unmengen an Sternen. Von Promis aus der Musik, Schauspiel, Regie, und Filmindustrie. Manche Sterne sind in Laufrichtung andere gegen die Laufrichtung daher immer Aufmerksam bleiben. Leider sind manche Sterne in schlechtem Zustand, da Passanten Teile des Sterns versucht haben zu entwenden.

Wir konnten es uns auch nicht verkneifen am Hollywood Blvd. auch mal einen KFZ Fachhandel zu besichtigen. Dort gibt es sehr viel mehr als bei uns. Gegenüber war ein großer Toyota und Scion Händler über dessen Gelände wir ebenfalls streiften. Das “Toyota Fest” auf dem Platz ist sehr Farben und Modelreich. Mit dem Speedbus ging es dann weiter zum Strand. Die Speed Busse sind alle Busse der Linie 700. Die Busfahrer fahren einen sehr heißen Reifen, wir vermuten es sind alle Hobbyrennfahrer. Endlich am Strand angekommen ging das große “ohhhhhhhhh” und “ahhhhhhhhh” los. Der pazifische Ozean ist bemerkenswert und die Aussicht Traumhaft. Wir konnten es uns nicht verkneifen und gingen am Strand etwas rumblödeln. Am berühmten Santa Monica Pier mit dem Ende der Route 66 haben wir uns gefühlt wie bei dem beliebten Game GTA 5. Die Atmosphäre mit der Sonne, dem Strand und dem „Sunshinefeeling“ ist unbeschreiblich.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Little Tokio. Dieser Stadtteil ist die weltgrößte Japanische Gemeinde außerhalb von Japan. Auf dem Weg dorthin liefen wir durch ein sehr armes Stadtgebiet und die Lebensverhältnisse sind dort so wie man es leider aus einigen Filmen und Dokumentationen kennt. Little Tokio hat uns sehr geprägt wir sind als normale Touristengruppe hinein und kamen als “drei Japaner” wieder raus. Auf dem Weg zum Hotel sorgten wir mit unseren japanischen Strohhüten für einige Lacher. Little Tokio ist ein Pflichtstop für alle LA Touristen. Ein weiteres Muss ist definitiv das berühmte “The Fast The Furious” Haus und “Bobs Market” die in den Hollywood Hills zu finden sind. Später als wir am Griffith Observatory waren hatten wir einen sagenhaften Blick über komplett LA und auf den Hollywood Schriftzug. Sehr Touristen freundlich ist das Free WiFi sponsored by Toyota. Nach einem Langen und Ereignisreichen Tag verließen wir Los Angeles -“Tschüss LA wir kommen wieder !” und machten uns auf den Weg nach Vegas.


Erlebnisbericht: Import Society

Bilder: Import Society